Kaufberatung · 2 Min. Lesezeit

Was kostet ein Hörgerät in Deutschland?

Entscheidend ist nicht nur der Gerätepreis, sondern welche Versorgung Sie benötigen und welche Kosten Ihnen tatsächlich bleiben.

Die kurze Antwort

Bei einer GKV-Versorgung sind medizinisch notwendige Leistungen und freiwillige Extras zu unterscheiden. Mehrkosten für eine gewählte Versorgung über das Notwendige hinaus können bei Ihnen bleiben. [1]

Ein Angebot statt einer pauschalen Preisspanne

Lassen Sie ein schriftliches Angebot für ein oder zwei Hörgeräte erstellen. Bitten Sie um getrennte Angaben zu Kassenleistung, gesetzlicher Zuzahlung, freiwilligen Mehrkosten und Betreuung. Hörwahl nennt hier keine deutsche Marktpreisspanne: Schweizer Preise und Währungsumrechnungen sind dafür kein belastbarer Ersatz.

Worauf Sie zusätzlich achten sollten

GKV-Festbeträge sind keine pauschale Barauszahlung an Versicherte und nicht mit Ihrem persönlichen Restbetrag gleichzusetzen. Der konkrete Kassenvertrag und das Angebot müssen zusammen betrachtet werden. [2]

Wann Sie rasch handeln sollten

Wenn ein Bescheid oder eine Rückfrage eine Frist nennt, klären Sie den nächsten Schritt rechtzeitig. Lassen Sie nötige ärztliche Untersuchungen nicht durch eine offene Kostenfrage ersetzen.

Was das für Ihre Entscheidung heißt

Vergleichen Sie Angebote mit gleichem Leistungsumfang. Ein teureres Modell ist nicht allein wegen seines Preises die passende Wahl.

  • Lassen Sie die Versorgung ohne freiwillige Mehrkosten erklären.
  • Vergleichen Sie Gerätezahl und enthaltene Betreuung.
  • Klären Sie Ihren schriftlich ausgewiesenen Restbetrag vor der Bestellung.

Kosten vor der Entscheidung klären

Welche Kosten übernimmt Ihre Krankenkasse?

Kassenleistung, gesetzliche Zuzahlung und freiwillige Mehrkosten hängen vom konkreten Versorgungsfall ab. Klären Sie die Beträge anhand Ihres Angebots mit Krankenkasse und Hörakustiker.

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